Standortbezogene Dienste unter Android

13 02 2011

Ich weiß, dass für einige von euch dieser Artikel jetzt vollkommen sinnlos und nutzlos sein wird, weil sie der Meinung sind: Wer braucht denn sowas? oder Twitter, wenn du auf dem Klo bist. Zwinkerndes Smiley
Hey, jeder kann doch tun und lassen was er möchte. Der eine schreibt nur langweiligen Content im Twitter, der andere schreit seine Tor-Freude beim Fussball in 140 Zeichen heraus und wiederum ein anderer nutzt eben standortbezogene Dienste.

Ich möchte in diesem Artikel hauptsächlich auf Gowalla und Foursquare eingehen. Aktuell versucht auch Google mit Latitude sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden aber mit dem Dienst ist es aktuell nicht möglich, Orte zu erstellen.

Grundsätzlich kann man die Dienste nutzen wie man möchte. Grundgedanke ist aber dieser, dass man seinen Freunden mitteilen kann, wo man sich gerade befindet. Vielleicht sitzt man gerade in einer Kneipe oder Cocktailbar und die haben ein super Angebot. Früher würde man seine Freunde anrufen – teilweise heute noch – aber mit den standortbezogenen Diensten checkt man einfach an der Lokalität ein und Freunde und Bekannte können sehen – wenn sie den Dienst nutzen – wo man sich gerade aufhält und was es da besonderes gibt.
Das gute ist – mehr oder weniger – die Dienste müssen nicht mal aktiv von Freunden und Bekannten genutzt werden. Man kann die Checkins auch mit Twitter und Facebook verknüpfen.
So kann man sich mal spontan treffen und ne Runde quatschen.
Unternehmen, welche diese Dienste auch nutzen, fördern damit auch ihr Marketing. Man versucht damit natürlich den Umsatz anzukurbeln. Wie es aktuell in Deutschland damit so läuft, weiß ich nicht. Aber westlich des großen Teiches sollen diese Dienste richtig gut laufen.

Aber zurück zum Thema.

Bei Gowalla sammelt man sogenannte Pins. Diese bekommt man, wenn man an vielen Orten eincheckt oder Touren unternimmt. Ist ein Ort mal nicht vorhanden, kann dieser ganz einfach von einem selber erstellt werden.

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Wer will kann auch noch zusätzlich Bilder vom Ort machen. So bekommen die anderen mit, wie es dort aussieht. Vorteil von Gowalla ist, dass es den Dienst schon sehr lange gibt (iOS) und dadurch schon sehr viele Orte erstellt wurden. Leider kann man hier keine konkreten Tipps hinterlassen aber vielleicht ändert sich das mal in nächster Zukunft. Wer gerne twittert und seine Follower sagen möchte wo er ist, aber nicht genau die Adresse preisgeben will, kann seinen Account bei Gowalla auch unsichtbar machen. Damit ist er nur von Freunden, die den Dienst auch nutzen sichtbar.

Gowalla ist natürlich kostenlos und kann im Market heruntergeladen werden.

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Foursquare funktioniert genauso wie Gowalla. Einziger Unterschied, hier gibt es einen spielerischen Anreiz mehr. Man kann Mayor eines Ortes werden und sogenannte Badges (Pins) sammeln. Man muss sich am jeweiligen Ort nur oft genug einchecken, öfters als die anderen. Zusätzlich können hier konkrete Tipps hinterlegt werden. Nachteil von Foursquare: den Dienst gibt es noch nicht so lange bzw. wurde nicht so in Europa gepusht, vielleicht wird er auch noch nicht so intensiv genutzt und dadurch fehlen natürlich die Orte zum Einchecken. Aber auch hier kein Problem, die Orte können ganz einfach hinzugefügt werden.

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Wer einen Ort erstellt, der muss die Adresse angeben. Mehr oder weniger mit Hausnummer. Das kann natürlich zum Vor- oder auch Nachteil sein.

Wer beide Dienste nutzt und verschiedene Freunde bei den Diensten hat, der hat es nicht leicht. Weil er muss ich über beide Dienste separat einchecken. Gowalla hat das ganze relativ früh kapiert und bietet schon in seiner 3.0 Version der iOS-App die Möglichkeit gleichzeitig bei Foursquare einzuchecken. Bald soll es das Feature auch bei der Android-App geben.

Foursquare ist natürlich auch kostenlos und kann im Market heruntergeladen werden.

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Ich hoffe, ich konnte euch die standortbezogenen Dienste etwas näher bringen. Vielleicht findet ja der eine und andere auch gefallen an den Diensten und nutzt diese in nächster Zukunft. Man muss sie ja nicht regelmäßig nutzen aber immer dann wenn man anderen etwas erzählen/zeigen möchte, nutzt man so einen Dienst nicht.


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